Aktuelles

Herzlich willkommen beim Förderkreis des Gymnasiums Nordhorn e.V.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen über den Verein, erfahren mehr über unsere Aktivitäten und haben zudem die Möglichkeit, Mitglied zu werden.

Märchenreigen 2018 am Gymnasium Nordhorn

  • Märchenreigen am Gymnasium Nordhorn

Wir schreiben den 19.Dezember 2018. Mit Schulbeginn an diesem Tage ist es draußen noch dunkel und kalt. Vor dem Cafeteria-Gebäude des Gymnasiums Nordhorn wartet eine fünfte Klasse. Der Klassenlehrer, Herr Schreiber, lässt die wartenden Schüler ins Gebäude. Womit beschäftigt sich diese Schülergeneration an diesem Morgen? Eine Generation, die mit dem Fortschritt unserer heutigen Zeit aufwächst, die den Fortschritt lebt und vorantreiben wird? Wie sind diese Schüler heute noch zu packen, abzuholen und mitzunehmen?

Mit MÄRCHEN! Märchen?

Märchen sollen diese Schüler noch mitreißen? Sind diese Geschichten nicht aus der Zeit gefallen? Haben diese Texte denn überhaupt noch einen Bezug zu der Lebenswelt dieser Schüler?

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Das Gymnasium Nordhorn bei der First Lego League in Lingen

  • Das Gymnasium Nordhorn bei der First Lego League in Lingen

Die MINT-Klasse 6DM des Gymnasiums Nordhorn sorgte am 17.11. bei dem Lego Roboter Wettbewerb First Lego League in Lingen für ein Novum. Statt einer Arbeitsgemeinschaft nahm die gesamte Klasse mit 15 Schülerinnen und 14 Schülern an dem Wettkampf teil. Somit stellte das Gymnasium Nordhorn nicht nur die größte Mannschaft, sondern auch den einzigen Vertreter aus der Grafschaft Bentheim.

Die Vorbereitungen für diesen ereignisreichen Tag begannen bereits Anfang des Schuljahres. Die Schüler hatten die Aufgabe, verschiedene Roboter selbstständig zu bauen sowie zu programmieren, um vorgegebene Aufgaben zum Thema ‚Into Orbit – Leben und Reisen im Weltraum ‘ zu bewältigen. Die ganze Klasse arbeitete im Vorfeld geschlossen und intensiv an den verschiedensten Lösungsansätzen. ‚Es war beachtlich zu sehen, wie ausgeprägt die Teamfähigkeit und die Innovationskraft der 10 bzw. 11 Jährigen ist‘ so der stolze Klassenlehrer und Betreuer Jens Riedel. Im Vorfeld wurden in einem internen Wettkampf zudem die drei stärksten Roboter ermittelt, mit denen der Parkour bestritten werden konnte.

Am Wettkampftag bei der Rosen Gruppe teilte sich die MINT-Klasse in drei gleich große Gruppen auf, da die Regularien lediglich eine Teamgröße von maximal 10 Personen zuließen. Der Wettbewerb bestand aus vier Segmenten. Zu Beginn galt es, das Design des Roboters einer Jury zu präsentieren. Die Kinder mussten ihre Ideen des Aufbaus und der dazugehörigen Programme erläutern. Anschließend präsentierten die Schüler einer weiteren Jury selbstgewählte Forschungsfragen zum zukünftigen Leben im All. Diese Fragen sollten mit eigenen Lösungsideen beantwortet werden. Hierfür führten die Schüler auch Gespräche mit externen Personen, um Expertenwissen zu berücksichtigen. Bevor der Roboter-Wettkampf losging, stand eine letzte Prüfung an. In der Teamwork-Challenge wurden offenen Probleme dargestellt, für die die Schüler einen sehr kurzen Zeitraum hatten, um geschlossen als Gruppe Lösungen zu liefern. Nach dem Bewältigen dieser vielfältigen Herausforderungen kam es zum ersehnten Robot Game. Bei diesem Wettkampf mussten vordefinierte Aufgaben auf einem Hindernisparcours gelöst werden. Die Neulinge des Gymnasiums Nordhorn steigerten sich dabei von Runde zu Runde. Neben der konzentrierten Arbeit überzeugten die Schüler vor allem durch ihre Freude an den Aufgaben.

Es war eine gelungene Premiere einer MINT-Klasse bei der First Lego League. Zum Abschluss sagte Narin Yaman, dass die Klasse jetzt wisse, wie es geht, um nächstes Jahr noch erfolgreicher zu sein. (Jens Riedel)

"Wunschpunsch"- Fahrt zum Theater Osnabrück

  • Theater-AG 5/6: Wunschpunsch- Fahrt zum Theater Osnabrück

"Was soll ich überhaupt noch böse zaubern, wenn die Menschen ihre Welt auch allein kaputtmachen?", fragt sich der tiefschlechte, aber auch unterirdisch blöde Zauberer Irrwitzer kurz vor Silvester. Das Gejammer des Zauberers interessiert den höllischen Beamten Made jedoch nicht. Er weist Irrwitzer stattdessen kühl auf dessen Vertrag hin und deshalb muss Irrwitzer bis Mitternacht die Luft verpesten, mindestens zehn Tierarten aussterben lassen und einige Flüsse vergiften. Zusammen mit seiner grottenschlechten Tante Tyrannia rührt Irrwitzer den Wunschpunsch an. Zum Glück gibt es Jakob, den Raben, und Maurizio, den Kater, die die Wirkung des Wunschpunsches etwas verändern können.

 

Die Mitglieder der Theater-AG 5/6 besuchten das diesjährige Weihnachtsstück des Theaters Osnabrück. Vier Schauspieler und eine Schauspielerin spielten voller Energie und mit viel Spaß am Blödsinnmachen den "satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch" nach dem Roman von Michael Ende. Die Vorstellung am Adventssonntag war wie gewohnt ausverkauft und das Theater Osnabrück zeigt im Weihnachtsstück, was die Bühnentechnik eines großen Hauses alles kann. Das Zauberhaus dreht sich, die Glockenkugel rollt auf einer riesigen Murmelbahn, Pyrotechnik knallt und dampft. Immer besoffener werden Irrwitzer und Tante und merken nicht, dass ihre böse Hexenwünsche ins Gegenteil verkehrt werden.

 

Seit den Sommerferien treffen sich 18 Kinder aus den Klassen 5 und 6, um zu improvisieren, Standbilder zu bauen, Zeitungstheater zu spielen, kurz, die Theatersau rauszulassen. Der gemeinsame Theaterbesuch am 3. Advent machte allen Kindern und ihren Begleiterinnen, Frau Große Lögten und Frau Rigterink, viel Spaß, war doch schon die gemeinsame Fahrt mit dem Niedersachsenticket, das der Förderverein des Gymnasiums spendiert hatte, eine willkommene Abwechslung in der Weihnachtszeit. (Kirsten Rigterink)

 

„Auch hier sind Götter“ – Theater für Fortgeschrittene

  • Besuch von Nathan der Weise im KTS Nordhorn

,,Tretet ein, denn auch hier sind Götter“. Diese Worte waren auf den Bühnenwänden gleich zu Beginn der Vorstellung zu lesen. Die Klasse 10c und weitere Oberstufenklassen des Gymnasiums Nordhorn besuchten mit Unterstützung des Förderkreises „Nathan der Weise“ im KTS. 235 Jahre nach der Uraufführung kann das Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing Zuhörer noch nachdenklich machen.

Das anfangs genannte Zitat bedeutet, dass Gott überall anzutreffen und zu spüren ist und nicht nur in Bereichen, die jeder sofort mit Religion verbindet. Die Botschaft ist also: Nicht im Besonderen, sondern im Alltäglichen wirkt das Göttliche. Die Lehre des Stückes von Toleranz und Respekt vor anderen ist noch aktuell, da es heute wie früher Konflikte zwischen (religiösen) Gruppen gibt.

Lessings Drama spielt in Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge (1192). Der vom Sultan begnadigte Tempelherr rettet die Tochter des Juden Nathan aus dessen brennendem Haus. Nathan möchte den Mut des Tempelherrn belohnen, aber der stolze und verbohrte Tempelherr lehnt jede Art von Dank ab, bis er sich in Recha, Nathans Tochter, verliebt. Nathans Freund, der im Dienst des Sultans steht, versucht Nathan zu überreden, dem Sultan Geld zu leihen. Auf diese Weise entstehen neue Bekanntschaften unter den Charakteren, die auf ein überraschendes Ende zulaufen.

Das Bühnenbild, an dem während der zweieinhalbstündigen Aufführung nur leichte Veränderungen vorgenommen werden, wirkt eher monoton. Dass die grauen Wände die Klagemauer Jerusalems darstellen, war ohne Internetrecherche nicht ersichtlich. Auch war die Sprache des Bühnenklassikers, metrisch gebunden und voller rhetorischer Mittel, nicht immer sofort zu verstehen.

So ist das Schauspiel der sechs Akteure der Schlüssel, den Dramenklassiker zu begreifen. Durch die schauspielerischen Leistungen aller und vor allem durch das beeindruckende Auftreten des Hauptcharakters Nathan (gespielt von Martin Schwartengräber) wirkte die Inszenierung von Bettina Rehm authentisch. Die Emotionen wie die tiefe Traurigkeit des Tempelherren (gespielt von Moritz Nikolaus Koch) und die übermütige Freude Rechas (gespielt von Lilli Meinhardt) waren nachvollziehbar und gaben den Zuschauern einen Blick auf die Charaktere und ihre Konflikte. (Luca Uhlenbusch und Enno Bült (10c) in Zusammenarbeit mit Kirsten Rigterink)